Zur verbesserten Beschreibung der beim Crash auftretenden Verformung und Schädigung werden zur Zeit zwei Konzepte untersucht.
Das
Grenzformänderungsschaubild, welches zwar die Umformgrenzen eines Werkstoffs für verschiedene Spannungszustände beschreibt, für dessen Ermittlung aber umfangreiche Versuche notwendig sind.
Das
Gursonmodell und seine Weiterentwicklungen hingegen beschreiben die Mikromechanismen des duktilen Bruchs. Abgesehen von der bekannten Schwäche des Modells bei überwiegender Schubbeanspruchung, an deren Behebung gearbeitet wird, hängen die Parameter im Prinzip nicht von Geometrie und Größe der Proben ab. Die Anwendbarkeit des Modells wird anhand des
Magnesium-Innenteils der Tür des Volkswagen Polo gezeigt.