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  BAUTEILE

Lagertechnik

Ziel laufender Arbeiten am IWM ist die Entwicklung von Lagern beispielsweise für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie. Diese Lager sollen schmierstofffrei arbeiten oder durch das Fördergut geschmiert werden. Ein wichtiger Schritt zu diesem Ziel ist ein Hybridlager, welches aus Keramikwälzkörpern (Si3N4, ZrO2) und beschichteten Metallringen (100Cr6, AISI440) als Laufbahnen besteht. Bei der Auslegung, Bewertung und Optimierung solcher Bauteile spielt die numerische Simulation eine zunehmend wichtige Rolle. Der Einsatz numerischer Simulationstechniken kann dazu beitragen, Bauteile und Komponenten aus allen Bereichen der Technik besser für ihren Einsatzzweck auszugelegen und sie gewichts- bzw. materialsparend zu gestalten.


Simulation eines Wälzlagers mit Berücksichtigung der Oberflächenrauigkeit. Die Spannungen werden vom mikroskopischen Modell (rechts) auf das Makro- skopische Modell übertragen (links).

Kompetenzen  

Es kommen numerische und experimentelle Methoden zum Einsatz, wobei werkstoffwissenschaftliche und medizinische Kompetenz optimal zusammenwirken und physiologische Umgebungsbedingungen berücksichtigt werden.
  • Auslegung von Gleit- und Wälzlagern mit Hilfe von numerischen Simulationsrechnungen unter Berücksichtigung der Mikrostruktur
  • Optimierung der Lagergeometrien und Kontaktflächen
  • Festigkeitssteigerung der Kontaktflächen durch Kugelstrahlen und Beschichten
  • Beschichtung von Lagern für den Trockenlauf
  • Strukturierung der Oberflächen zur Verbesserung der Reib- und Verschleißeigenschaften
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